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E-Learning und
Fernstudium an
Hochschulen
1/2011 - 6. Jahrgang
Burkhard Lehmann & Heinrich Dieckmann
Lehren und Lernen in parallelen Universen?
Zum Verhältnis von Fernlehre und E-Learning
Burkhard Lehman, Dr.
von 1992–2007 Geschäftsführer und stellvertretender Leiter des „Zentrums für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung“ an der TU Kaiserslautern (ZFUW). 2007–2010 Geschäftsführender Direktor des „Distance and International Studies Center“ (DISC) an der TU Kaiserslautern.
Arbeitsschwerpunkte: Fernstudium, Wissenschaftlicher Weiterbildung und Lehren und Lernen mit digitalen Bildungsmedien.
Heinrich Dieckmann,
wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Geographischen Institut der TU Darmstadt. Seit 2006 Pädagogischer Direktor der Deutschen Weiterbildungsgesellschaft und Geschäftsführer und Vizepräsident der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen, Verwaltungsratspräsident der Klett Akademie AG, Schweiz.
Arbeitsschwerpunkte: Didaktik und Methodik des Fernunterrichts und zu Fragen der Qualität.
Abstract. Die Diskussion um den Einsatz digitaler Bildungsmedien hat bis heute nichts an Virulenz verloren. Ging es in der anfänglichen Debatte hauptsächlich um das Thema Multimedia, hat der Siegeszug des Internets das netzgestützte Lehren und Lernen in den Vordergrund gerückt. Gegenwärtig stehen so genannte „Social Media“ oder „Social-Software-Anwendungen“, die den kooperativen Charakter des Lernens und Lehrens unterstreichen sollen, im Mittelpunkt des Diskurses. Es scheint so, dass mit diesen Entwicklungen die Tage der klassischen Fernlehre gezählt sind und sie dem neuen, technisch induzierten Trend weichen muss. Möglicherweise trügt aber der Eindruck auch. Es ist ebenso denkbar, dass die digitalen Medien der Fernlehre einen neuen Auftrieb verleihen und sie künftig noch mehr an Gewicht zunehmen wird und zwar als eine Form, die den Bildungsbedürfnissen einer großen Zahl von Menschen gerecht wird, für die es zugleich selbstverständlich geworden ist, ihre Bildung jenseits einer Versammlungspädagogik zu organisieren und der Leistungsfähigkeit medialer Vermittlungsformen anzuvertrauen.
Stand: 19.03.2012 |
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