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Motivationale und emotionale
Faktoren beim E-Learning
1/2008 - 3. Jahrgang
Karsten D. Wolf, Marc Egloffstein & Verena Popp
Emotional-motivationale Erlebensunterschiede in Online- und Präsenzphasen hybrider E-Learning-Designs
Karsten D. Wolf,
Prof. (W1) Dr.,
Universität Bremen, Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen. Arbeitsschwerpunkte: Gestaltung und Evaluation internetbasierter Lernumgebungen, Social Software zur Unterstützung von Communities of Practice, E-Assessment und Alternative Assessment, User Generated Content und Bildungsprozesse.
Marc Egloffstein,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik, Universität Bamberg. Arbeitsschwerpunkte: Gestaltung technologiegestützter Lernumgebungen, Selbstorganisiertes Lernen, Bildungsmanagement.
Verena Popp,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sportwissenschaft, Universität Bayreuth. Arbeitsschwerpunkte: E-Tutoring, emotionale und motivationale Aspekte beim kooperativen Lernen im Internet; Bewegungs- und Gesundheitsförderung in Bildungsinstitutionen.
Abstract. Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Frage, wie sich hybride E-Learning-Designs auf das emotional-motivationale Erleben der TeilnehmerInnen auswirken. Nach einer kurzen theoretischen Begründung dieser Fragestellung erfolgt zunächst ein einführender Überblick zum Stand der Forschung. Dabei werden einschlägige empirische Ergebnisse sowie ausgewählte didaktische Ansätze zur Berücksichtigung emotional-motivationaler Faktoren im E-Learning vorgestellt. Gegenstand der anschließenden Studie ist der Vergleich von vier verschiedenen hybriden Lehr-Lern-Arrangements (n=334), die sich bezüglich organisatorischer und didaktischer Faktoren unterscheiden. Die Untersuchung zeigt u.a., dass sowohl zwischen Präsenz- und Onlinephasen innerhalb einer Veranstaltung als auch zwischen den verschiedenen Settings Unterschiede im emotional-motivationalen Erleben bestehen. Unter der Voraussetzung einer hinreichenden Betreuungsqualität lassen die insgesamt sehr positiven Effekte der beschriebenen kollaborativen Arrangements auf ein hohes didaktisches Potenzial hybrider Lernumgebungen schließen.
Stand: 06.09.2010 |
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