Aktuelles Heft | Frühere Hefte | Call for Papers | Hinweise | HerausgeberInnen | GutachterInnen | AutorInnen
Motivationale und emotionale
Faktoren beim E-Learning
1/2008 - 3. Jahrgang
Sabine Hochholdinger, Dorothee Meister & Niclas Schaper
Die Bedeutung der Lernmotivation für den Lern- und Transfererfolg betrieblichen E-Learnings
Sabine Hochholdinger, PD Dr.,
Universität Paderborn, Assistentin am Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie. Arbeitsschwerpunkte: Betriebliches E-Learning, Trainingsevaluation.
Dorothee Meister, Prof. Dr.,
Universität Paderborn, Professorin für Medienpädagogik und empirische Medienforschung. Arbeitsschwerpunkte: Medienforschung, Weiterbildung.
Niclas Schaper, Prof. Dr.,
Universität Paderborn, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie. Arbeitsschwerpunkte: Betriebliches, arbeitsintegriertes, medienbasiertes Lernen, Bedingungen des Weiterbildungsverhaltens.
Abstract.
Es wird häufig angenommen, dass betriebliches E-Learning hohe Anforderungen an die Motivation von Lernenden stellt. Diese ist entscheidend dafür, dass sich Mitarbeitende systematisch und gezielt mit E-Learning-Angeboten befassen und davon profitieren, indem sie Lerninhalte erwerben und anwenden.
Um zu untersuchen, wie wichtig Motivation für den Erfolg solcher Lernformen ist, wurden Motivationsmerkmale in zwei betrieblichen Befragungen theoriegeleitet operationalisiert und ihr Zusammenhang mit Lern- und Transfererfolg untersucht. Als Prädiktoren kamen mehrere Skalen zur Lernmotivation zum Einsatz. Die Skalen zur intrinsischen und extrinsischen Motivation stammen aus dem Potsdamer Motivationsinventar PMI (Rheinberg & Wendland, 2002). Außerdem wurden Skalen zur Lern- und Leistungszielorientierung (Button, Mathieu & Zajac, 1996) eingesetzt.
An den betrieblichen Befragungen nahmen 146 Auszubildende der gewerblich-technischen Bildung eines deutschen Technologiekonzerns und 64 Mitarbeiter verschiedener deutscher Unternehmen teil. Alle Teilnehmenden hatten bereits mehrjährige Erfahrung mit E-Learning-Anwendungen. Die Beziehungen zwischen den Variablen wurden korrelations- und regressionsanalytisch ausgewertet. Darüber hinaus wurde analysiert, wie hoch die gemeinsamen und inkrementellen Varianzanteile der verschiedenen Motivationsskalen waren. Die motivationalen Variablen wiesen mittlere Zusammenhänge mit Lern- und Transfererfolg auf, wobei die Effekte für intrinsische Motivation höher ausfielen als für extrinsische Motivation.
Stand: 06.09.2010 |
RSS
|
News
|
Intern
|
Impressum
|
Sitemap
|
© 2006 – 2010 StudienVerlag
Anzeige: